Ethereum, die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, steht aktuell unter erheblichem Druck. Nachdem der Preis kürzlich unter wichtige Unterstützungslinien gefallen ist, richten sich die Augen der Analysten auf das nächste potenzielle Kursziel. Der erfahrene Trader Peter Brandt hat jüngst prognostiziert, dass Ethereum weiter fallen könnte, wobei er die Marke von 1651 US-Dollar als nächstes Ziel ins Auge fasst.
Der aktuelle Abwärtstrend
Ethereum befindet sich seit einigen Wochen in einem Abwärtstrend, was auf eine Kombination aus technischen Faktoren und negativen Marktstimmungen zurückzuführen ist. Insbesondere der Durchbruch unter die psychologisch wichtige Marke von 1800 Dollar hat bei vielen Anlegern für Nervosität gesorgt. Brandt, der für seine präzisen technischen Analysen bekannt ist, sieht in der aktuellen Chartstruktur klare Anzeichen dafür, dass sich der Abverkauf fortsetzen könnte.
Brandts Analyse
Laut Brandts Analyse hat Ethereum eine Schlüsselunterstützung bei rund 1720 Dollar durchbrochen. Dies öffnet den Weg für weitere Verluste, wobei 1651 Dollar als nächstes relevantes Ziel gilt. Diese Marke basiert auf einer Kombination aus historischen Unterstützungsniveaus und Fibonacci-Retracements, die häufig als Orientierungspunkte in der technischen Analyse verwendet werden. Sollte Ethereum diese Marke erreichen und nicht halten können, könnte dies den Abwärtstrend weiter beschleunigen.
Makroökonomische Faktoren
Neben den technischen Aspekten spielen auch makroökonomische Faktoren eine Rolle bei der aktuellen Entwicklung. Die allgemeine Unsicherheit an den globalen Finanzmärkten, steigende Zinsen und eine restriktive Geldpolitik belasten risikoreiche Vermögenswerte wie Kryptowährungen. Ethereum, das lange Zeit als starker Performer galt, leidet daher unter dem Abzug von Kapital aus risikobehafteten Anlagen.
Ausblick und mögliche Szenarien
Die nächsten Tage und Wochen könnten entscheidend für den weiteren Verlauf des Ethereum-Kurses sein. Sollte die 1651-Dollar-Marke erreicht werden, wird sich zeigen, ob die Käufer dort wieder in den Markt eintreten und eine Erholung einleiten können. Alternativ könnten weitere Verluste drohen, wenn die Unterstützung nicht hält. Viele Marktbeobachter empfehlen daher, die Entwicklungen genau zu verfolgen und entsprechende Risikomanagement-Strategien zu implementieren.
Investoren sollten sich bewusst sein, dass Kryptowährungen extrem volatil sind und auch kurzfristige Marktbewegungen erhebliche Auswirkungen auf das Portfolio haben können. Die Analyse von Peter Brandt bietet eine mögliche Orientierung, doch wie immer im Handel mit Kryptowährungen ist Vorsicht geboten.


